Systemische Organisationsentwicklung


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Provokationen für Ihr Bild von Organisation

Dem Gedankengang von Albert Einstein folgend, demzufolge …

Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten

habe ich hier ein paar spannende Fragen für Sie gefunden:

  •  
    • Wie viel richtungsloser wird der Kurs einer Organisation durch gezielte Steuerung?
    • Wie sehr gleiten uns Dinge durch ständige Kontrolle aus der Hand?
    • Wie viele neue Sonderfälle bringen Standardisierungen hervor?
    • Wie viel Zukunft verlieren wir tagtäglich durch das Streben nach kurzfristigem Erfolg?
    • Wie behäbig wird eine Organisation durch den Versuch, sie zu beschleunigen?
    • Wieso steigt der Rechtfertigungsdruck, wenn wir Sachzwängen gerecht werden?  

Paradox? Knoten im Kopf? Nicht wirklich, oder?

Echte „Knoten“ finden Sie bei Ronald D. Laing – Beispiele für Denkweisen von psychiatrischen Patienten, von Beziehungsmustern, von was eigentlich?  

(Quelle: Kakud, Osmetz, Wüthrich: Zukunft jetzt! Wie wir leben, lernen, arbeiten. Transparent und Basisdemokratisch – Die Zukunft des Unternehmens; SWR2 Aula, Sendung vom 20.09.2009.)


„Zukunft jetzt! Wie wir leben, lernen, arbeiten: Transparent und basisdemokratisch – Die Zukunft des Unternehmens“

SWR2 hat in der Reihe „Aula“ wieder einmal eine spannende Serie aufgesetzt. Im zweiten Beitrag mit dem Titel „Transparent und basisdemokratisch – Die Zukunft des Unternehmens“ wird gefragt, wie eine Organisation/ ein Unternehmen geschickt organisiert werden kann, um bestmögliche Ergebnisse zu erreichen. Effektivität und Effizienz der Arbeit sind die Ziele. Die Wege dahin führen über …

  • Führen jenseits von hierarchischem (‚heilige Ordnung‘) Denken,
  • vielleicht so etwas wie Basisdemokratie und Transparenz,
  • klar dargestellte Argumentationslinien, begründet in der Erfahrung einer über-komplexen Welt,
  • Prinzipien der Selbstorganisation,
  • postheroisches Management und
  • neueste systemische Forschungsergebnisse aus der Praxis für die Praxis

Die Sendung als Textfassung oder zum Nachhören bzw.als Download finden Sie hier.

Wenn Sie an weiteren Ergebnissen der 3 Forscher Kaduk, Osmetz, Wüthrich interessiert sind: www.musterbrecher.de

Alles Utopie? Vielleicht. Anregung – in jedem Fall!

Weitere Sendungen in der Reihe (immer sonntags, von 8.30 bis 9.00 Uhr; später im Archiv zu finden):

am 04.10.2009: Vom Staatsbürger zum Bürgerstaat. Die Gesellschaft der Zukunft. Von Reinhard K. Sprenger

am 18.10.2009: Arbeit 2.0 – Die Zukunft der Industriegesellschaft. Von Ulrich Klotz

am 01.11.2009: Erfolgsprämie garantiert. Die Zukunftsfähigkeit der Demokratie. Von Otfried Höffe

Das Buch zur Reihe erscheint mit dem Titel „Zukunft jetzt!“ (Hrsg. Ralf Caspary) beim Steiner-Verlag, Stuttgart, Preis: 16,90 €, erscheint im Oktober 2009.


Widerstand – ein erklärbares Phänomen

Widerstand ist ein häufig zu beobachtendes Phänomen bei/ in Veränderungsprozessen. Für mich nützliche Erklärungsmuster finden Sie hier.


Wirtschaftskrise = Krise des Denkens -> Lösungen!

In 4 anschaulichen, erhellenden und vor allem Lösungen aufzeigenden Grafiken legt Otto Scharmer dar, wie die Wirtschaftskrise – die er auch und vor allem als Krise des Denkens, als intellektuelle Krise begreift – überwunden werden kann. Die lesens- und lohnenswerten Ausführungen zeigen ebenso auf, wie trisektorale Kollaborationen wirksam werden können, wie auch, an welchen Stellen bis heute noch Lücken bestehen.

Die Grafiken im Artikel „The Blind Spot of Economic Thought: Seven Acupuncture Points for Shifting to Capitalism 3.0“ finden sich auf den Seiten 3, 5, 7 und 23.


4 Aspekte von Führung

Wer führt, steht in Verantwortung. Im Wort Verantwortung ‚verbirgt‘ sich der Terminus ‚Antwort‘. ‚Antwort geben‘ umfasst 4 Aspekte:

  1. Antwort geben können – eine Frage der Kompetenz
  2. Antwort geben dürfen – eine Frage der Legitimation
  3. Antwort geben müssen – eine Frage der Funktion
  4. Antwort geben wollen – eine Frage der Haltung

mehr?


Führen

Was tun Sie (mit einem systemischen Verständnis), wenn Sie führen? Wie können Sie dies für sich und Ihre Organisation gelingend gestalten? Anregungen. (Bitte klicken Sie auf die Überschrift)


Die Zukunft des Kapitalismus

Die Reihe „Die Zukunft des Kapitalismus“ bei der F.A.Z. lässt viele zur Sprache kommen: Paul Kirchhof, Meinhard Miegel, Gunnar Heinsohn, Peter Sloterdijk, Fritz B. Simon, Heiner Flassbeck, Christoph Deutschmann u.v.a.m. Was für Sie davon neu ist? Entscheiden Sie selbst. Hier einige be-merken-swerte Schlaglichter: (in völlig unzulässiger Weise verkürzt und aus dem Zusammenhang gerissen, dargestellt)  

  • Paul Kirchhof – Verantwortlichkeit heißt Haftung
  • Meinhard Miegel – mit dem Vergleich von „Wachstum“ und „Ablasshandel“
  • Gunnar Heinsohn – zur Differenz von Besitz und Eigentum
  • Peter Sloterdijk – umgekehrte Ausbeutung
  • Fritz B. Simon – sinnstiftende Gegenbewegung
  • Heiner Flassbeck – zu Arbeit, Wetten, Zocken
  • Christoph Deutschmann – zu Überliquidität

„Der Untergang findet nicht statt“ – Fritz B. Simon zur Zukunft des Kapitalismus

Kurz, knapp, kompetent, so lässt sich der Beitrag von Fritz B. Simon zur Zukunft des Kapitalismus mit dem Titel „Der Untergang findet nicht statt“ in F.A.Z. anreissen.


Organisationen ‚verstehen‘

Anlässlich der Kooperation in momentum bw beschäftigte ich mich in letzter Zeit viel mit der inneren Funktionsweise und Eigenlogik der unterschiedlichen Organisationstypen.

Eigenlogiken-von-Organisationstypen_2009-08-06

Die extrahierten Archetypen und Idealtypen wird es so in der Realität nie geben. Gleichzeitig können diese Überlegungen helfen, eher oder schneller eine Passung zu und zwischen Organisationen herzustellen.

Und der Zusammenhang mit bzw. Nutzen für die Arbeit an Corporate Social Responsibilty(CSR)-Projekten wird in der Präsentation skizziert.

Bitte beachten Sie das bei mir – Jochen Häussermann-Schuler – liegende ©, wenn Sie zitieren oder verweisen möchten. Danke.


Objektivität, Relativität, Steuerung

Selbstverständlich gibt es objektive Realitäten. Genauso selbstverständlich gilt dies nicht für soziale Realitäten. Warum? Hierzu ein kleines Experiment.