Systemische Organisationsentwicklung


Praxisbeispiel für „Systemisches Führen“

Der Titel „systemisches“ Führen kann auch so gelesen werden, dass es das Gegenteil – nicht-systemisches Führen – geben könnte.

Für mich sind in dem (als Artikel getarnten Marketing-) Beitrag (in der Reihe SWR Wissen, vom 07.062010) von Immo Sennewald mit dem Titel „Tod eines Reformers. Manager und die Führungskultur der Zukunft“ die Beschreibungen konkreten Führungsverhaltens be-merk-bar. In ihnen zeigt sich, wie systemisches Denken in der Führungspraxis wirkt, wie Organisation mit den in ihr ablaufenden Kommunikationsprozessen gleich gesetzt werden kann … und ganz nebenbei: was wohl gut funktioniert hat, was auch nicht.

Als ein Zeichen, wie langsam Kulturveränderungen sich tatsächlich ereignen, können m.E. die Zeiträume gesehen werden. Uwe Renald Müller sah die Entwicklungen des postheroisches Mangements schon 1996 bzw. 1998 voraus.

Entwicklungen, welche m.E. auch heute noch völlig unterschätzt werden, wenn ich an das Thema „gesunde Führung“ denke.

Neugierig geworden? – Nachlesen oder nachhören!

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Neue Organisationsformen für mehr politische Beteiligung

Vielleicht lässt sich hier gerade ein Trend beobachten. Die Menschen wollen selbst wirksam sein und finden sogar im Feld der Politik für sich neue gelingende Formen.

Vor kurzem hätte es noch geheißen: Politik, das interessiert nicht, da kann man sowieso nichts bewirken. Zwar bedienen und befördern die öffentlich-rechtlichen Massenmedien artig ‚unsere Politik hier im Lande‘, in Unterhaltungen hätte es eher geheißen, dass ‚die da oben, machen, was sie wollen‘.

Vielleicht ist das nicht mehr so. Der Beitrag „Bürger an die Macht – Von Volksbegehren und Online-Protesten“ zeigt auf, dass Bewegungen von unten entstehen. Eine wunderbare Entwicklung, denn jede Einmischung ist erwünscht und im Zweifelsfall schützt uns unsere Verfassung. Den Beitrag der Reihe SWR2 Wissen von Beate Krol finden Sie hier zum Nachlesen.

Unbeantwortet bleibt die Frage nach organisatorischen Lösungen für komplexe Herausforderungen.
Wenn einfache Lösungen, welche zum Campaigning taugen, zu einfach werden.
Dann versagt campact, dann dauern Anschubhilfen der Bewegungsstiftung womöglich zu lange.

Ich frage (mich): Wie könnten Organisations-Lösungen für komplexe Herausforderungen aussehen?