Systemische Organisationsentwicklung


Eigenlogik des Stiftungswesens

Zufälle gibt es, die gibt es gar nicht. Beschäftigt mich doch (aus verschiedenen beruflichen Kontexten heraus) in den letzten Monaten immer mal wieder die Frage, …

  • wie eigentlich Stiftungen funktionieren und
  • warum sie an bestimmten Fragestellungen häufig scheitern (nachhaltige Lösungen zu schaffen).

Da flattert doch mit der (Schnecken-) Post die neue „Revue für postheroisches Management“ aus dem Carl-Auer Verlag ins Haus; Thema: ‚Zufälle‘ . Dort enthalten: ein höchst lesenswerter Artikel von Eva Ludwig-Glück zu Stiftungen (s.116-123).  

Mein Versuch, die verschiedensten Erkenntnisse zu fassen, mündet dann in nachfolgende Form: Eigenlogik-Stiftungswesen


Theorie U Toolbook – das Methodenhandbuch (auch auf deutsch)

Für die Praktiker gibt es das Toolbook zur Theorie U sowohl als pdf als auch auch ppt zum Download auf der offiziellen Seite www.presencing.com.

Für Interessierte und Xing-Mitglieder … dort gibt es eine Gruppe zur Theorie U.

Wer das Theorie U  Toolbook direkt runterladen möchte, ohne der Community beizutreten, kann es sich über www.abstreiter.info als ppt (U_Toolbook_v1.1_deutsch) bzw. als pdf  (UToolbookv1.1deutsch) downloaden.


„7 Akupunkturpunkte zur Überwindung der Krise des Kapitalismus“ von Otto Scharmer jetzt auch auf Deutsch

In kurzer, knapper und verdichteter Form liegt meines Wissens erstmals  in deutscher Sprache das vor, was Otto Scharmer die „7 Akupunkturpunkte zur Überwindung der Krise des Kapitalismus“ nennt.

Über die Webseite zur Masterclass-Veranstaltung am 23.06.2010 in Frankfurt der Bertelsmann-Stiftung (im Rahmen der Leadership-Series)  ist der Auszug aus der Zeitschrift „info 3 – Ausgabe 05/10, Anthroposophie im Dialog“ abzurufen.

Von diesen 7 Akupunkturpunkten erhofft sich Scharmer die „Aktivierung“ eines „grundlegenden sozialen Wandels“ (ebd., S. 12). Und der ist notwendig‘, weil wir uns in einer „Krise des Denkens“ befinden, so seine Diagnose.

Nehmen Sie anregende Gedanken und Weiter-Denken als meinen Wunsch für Sie mit auf den (Lese-) Weg.


Nicht-nachhaltige Förderpraxis in Deutschland

Beim CSR-Picknick (momentan noch über eine ning-Seite organisiert; wird aber in wenigen Tagen geändert werden – Such-Stichwort: momentum-bw) gestern stellten wir fest, dass die Förderpraxis in D (durch Bund, Stiftungen, EU etc.) nicht nachhaltig ist.

Immer geht es darum (oft genug, indem eigentlich (!) staatliche Aufgaben übernommen werden) funktionierende Modellprojekte aufzusetzen, zu entwerfen, zu entwickeln, zu kreieren, also das Neue, die Innovation zu schaffen.
Gleichzeitig klagen die Förderer selbst, dass sie nicht aus der Spirale rauskommen, nach den üblichen 3- oder 5-Jahreszeiträumen wieder von denselben Projektpartnern um neue Mittel angefragt zu werden.
Was fehlt, ist die begleitende Förderung zur Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.

Zynisch ausgedrückt: Wahrscheinlich sind wir Weltmeister in Innovationen und funktionierenden Modellprojekten zur Lösung aller möglichen sozialen, ökologischen etc. Probleme. Und in den Dauerbetrieb überführt bekommen wir fast nichts.
(Aber Anträge passgenau schreiben, um ausschreibungsadäquate Projekte zu realisieren anstatt für realitätsadäquate Probleme passgenaue, nachhaltige, sich-selbst-finanzierende Lösungen zu entwickeln – dafür gibt es Anleitungen. – Und das finde ich nicht (!)  schlecht oder verwerflich, sondern halte es für den dysfunktionalen Ausdruck bestimmter Strukturen/ Systeme.)

Was haben wir uns vorgenommen? – Zunächst einmal versuchen wir exakt die Problemlage zu beschreiben, mögliche strukturelle Lösungen zu entwerfen (denn: Struktur schafft Kultur – es sollte nur die richtige sein – und das ist dann wieder leider gar nicht so einfach) und überlegen uns dann auch noch, wie wir das dauerhaft finanziert bekommen.
Als allererste Idee formulierten wir, dass eine „Social Entrepreneurship“-Akademie – ein zertifizierter Ausbildungsgang in jedem Fall eine gute Lösung darstellen wird.

Die Fragen an alle:

  1. Wer kennt sich mit der Zulassung als Bildungseinrichtung aus? Welche Form (Rechts- etc.) sollten wir wählen? Wer zertifiziert? …
  2. Welche anderen Ideen, Fragen, Beiträge möchten Sie einbringen?

 Bitte nehmen Sie Kontakt auf, ich werde ein erstes Treffen initiieren. 
 jochen.haeussermann-schuler (at) gmx.de oder
 jochen.haeussermann-schuler (at) klip.de

Mit sonnigem Gruß

Jochen Häussermann-Schuler


Gelingende Veränderungskommunikation – Prinzipien

Von Luke McBain erhielt ich den wertvollen Hinweise auf ein Buch, welches (natürlich mit Hintergrund-Infos, begründet usw.) aus der Praxis für die Praxis Tipps gibt, „Wie erfolgreiche Veränderungskommunikation wirklich funktioniert?!“.

Und dank seines blogrolls gibt es auch gleich noch eine Besprechung auf changekomm-blog dazu.


„Führen von der Zukunft her“

Die Bertelsmann Stiftung hat eine neue Reihe zur Führung aufgesetzt, die Leadership Series. „Führen von der Zukunft her“, das ist der Ansatz, den Otto Scharmer  neu entwickelt hat und mit viel Energie auch schon international realisiert. Ich nahm am 23. Juni am Workshop „Theorie U“ mit Otto Scharmer vom MIT in Frankfurt am Main teil.
Als erste Veranstaltung der Serie wurde „der“ neue und zukunftsweisende Ansatz der Organisationsentwicklung vorgestellt. Ein ganz neuer Denkansatz, der im Tun viele bekannte Methoden neu kombiniert und anwendet. Die „Theorie U“ verspricht, durch das Ablösen der alten Denkmuster Neues, Innovatives entstehen zu lassen.
Wie heißt es so schön: „Eine Definition von Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. (Albert Einstein)“.

Sie wollen sich selbst einen Eindruck von den Inhalten der Master Class verschaffen? Folgen Sie diesem link oder Sie sprechen mich einfach direkt dazu an: jochen.haeussermann-schuler (at) gmx.de

Apropos, die nächste Veranstaltung wird am 14. & 15. Oktober in Berlin mit einem der Altmeister der Zunft stattfinden: Ed Schein, ebenfalls vom MIT.

Und wenn Sie in deutscher Sprache nachlesen möchten, was Otto Scharmer in Kurzform zu sagen hat: hier ein Einblick in die „7 Akupunkturpunkte“ zur Überwindung der „Krise des Denkens“ und für einen sozialen Wandel.